In Sachsen gibt es bislang eine Verpflichtung zum Einsatz eines Rauchmelders im privaten Umfeld. In Baden-Württemberg ist diese seit dem 10. Juli 2013 vom Landtag beschlossen worden. Der LBO wird unter §15 der Absatz 7 hinzugefügt: „(7) Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten.   Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Eigentümerinnen und Eigentümer bereits bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt die Verpflichtung selbst.“ Was besagt diese Regelung genau? 1. Wo? - In Zimmern in denen bestimmungsgemäß geschlafen wird, also in aller Regel das Schlafzimmer, Kinderzimmer, Gästezimmer. Bei Einraum-Wohnungen selbstverständlich der gesamte Raum. - Des weiteren sind die Rettungswege (Fluchtwege), welche von diesen Räumen aus der Wohnung (Nutzungseinheit) oder dem   Haus (Einfamilienhäuser) führen zu überwachen. Standardmäßig wird das der Wohnungsflur sein, es sind jedoch alle “Wege” zu beachten, die Rettungs- und Fluchtwege darstellen. Wie gesagt allerdings nur innerhalb der Nutzungseinheit. - Nicht überwachungspflichtig sind alle anderen Räume. 2. Wann? - Im Neubau ab sofort! Die ersten Baurechtsämter haben auch schon entsprechend in den Baugesuchen reagiert und schreiben in den meißten Fällen Rauchwarnmelder gemäß DIN14676 “Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung - Einbau, Betrieb und Instandhaltung” aus. Hierzu eine Anmerkung: Nicht alle Baurechtsämter haben einen Experten für Brandschutz in Ihrer Nähe, so daß es durchaus zu missverständlichen und “nicht DIN14676” konformen Anforderungen kommen kann. Wir empfehlen sich bei einem Fachbetrieb mit Schulungsbestätigung "Q-Geprüften Fachkraft für Rauchwarnmelder" zu Informieren und dann gegebenenfals mit dem Baurechtsamt Rücksprache zu halten. - Im Bestandsbau gelten die selben Vorschriften, jedoch gibt es hier eine Übergangsfrist zur Nachrüstung bis 31. Dezember 2014 Es gibt eine vielzahl verschiedenster Rauchmelder auf dem Markt. Die Anforderungen der DIN14676, welche von den meißten Baurechtsämtern gefordert wird, entsprechen jedoch längst nicht alle! Achten Sie auf die “DIN14676” Zertifizierung des Melders! Die Stiftung Warentest hat in Ihrer Ausgabe 01/2013 diverse Modelle getestet. Einen der beiden Testsieger, den FireAngel ST-620- DET können Sie über uns beziehen. Er besitzt alle Notwendigen Zertifizierungen inkl. der VdS Zulassung eines als Zubehör lieferbaren “Klebe-Pads”, mit welchem Sie ohne bohren und dübeln den Melder an der Decke befestigen können. Sollten Sie eine Einbruchmeldeanlage haben, so können Sie je nach Hersteller und Modell auch hier Rauchmelder integrieren. Somit bekommen Sie zwar keine “echte” Brandmeldeanlage, aber es besteht über das Übertragungsgerät der Einbruchmeldeanlage die Möglichkeit einen Alarm an ein Wachunternehmen oder Ihr Mobiltelefon übertragen zu lassen.
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